Mittsommernacht und Johannistag
In den nordeuropäischen Ländern wird die Sommersonnenwende am 21 Juni gefeiert. Es ist der längste Tag im Jahr und die kürzeste Nacht. Traditionell werden vieler Orts Scheiterhaufen errichtet und Feuer entzündet zur Huldigung des Sonnengottes und zum Start in die zweite Jahreshälfte. Es wird im Uhrzeigersinn um das Feuer getanzt und mit der Sonne gefeiert. Dort warten auf Arbeitssuchende auch einige kurzfristige Gastronomie Jobs. Die Religion missbilligte diesen Brauch und verknüpfte das Fest mit dem religiösen St. Johannistag der am 24 Juni gefeiert wird. Das Johanniskraut steht mit diesem Tag besonder ins Verbindung. Am Johannistag gesammelt soll es die bestmögliche Heilkraft entwickeln. Auch hier werden meist auf einer Anhöhe oder einem kleinen Berg Feuer errichtet. Die Asche dieser Feuer wird auf die Felder verteilt und soll die Bauern mit ihrer Ernte mit großen Erträgen belohnen.
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