Narbolia und Umgebung
Narbolia ist mit seinen 1700 Einwohnern ein recht kleiner Ort an der Westküste Sardiniens. Er liegt direkt am Meer und verfügt über einen langen, goldenen Sandstrand. Allein durch die wunderbare Lage suchen sich viele Urlauber ein Ferienhaus an der Küste Sardiniens. Die idyllischen, meist aus Stein gebauten Häuser, sowie die malerische Natur machen den Reiz dieses kleinen Ortes aus. Neben Getreide und Gemüse werden hier vor allem Zitrusfrüchte und Oliven angebaut. Ideal also für entspannende Spaziergänge in der Natur – ob entlang des Wassers oder ins Landesinnere. Weitbekannt ist auch der Pinienhain von Is Arenas, der auch Lebensraum für zahlreiche kleinere Tiere bietet. Golfer schätzen zudem den nahegelegenen, von Pinien gesäumten, Golfplatz.
Historisch sehenswert sind in Narbolia die Nuraghen – Tradori und Mesumaiore – Turmbauten aus Stein, die etwa zwischen 1800- 1500 vor Christus entstanden sind. Es wird vermutet, dass diese als Burgen und Grabstätten verwendet wurden. Insgesamt befinden sich auf ganz Sardinien etwa 7000 dieser Bauten, überwiegend im Zentrum und im Westen.
Etwa 18 Kilometer von Narbolia entfernt befindet sich die 32 000- Einwohnerstadt Oristano. Der Dom aus dem 13. Jahrhundert, die alten Wehrtürme, die Kathedrale von Santa Giusta und der Palazzo di Elonora zählen zu den wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Kathedrale von Santa Giusta liegt auf einem Hügel südlich von Oristano und gilt als eine der größten und prächtigsten der romanisch-pisanischen Kirchen auf Sardinien. Im Vorort Massama kann zudem das Oratorio delle Anime, eine Kirche aus vorromanischer Zeit, besucht werden. In Oristano selbst gibt es zudem zwei Museen, die Fundstücke aus der Geschichte der Region sowie Werke einheimischer Künstler darstellen.